Pfarrerin Tine Heider und der neue katholische Pfarrer Heiko Nüchtern luden zum ökumenischen Schöpfungsgottesdienst auf den großen Spielplatz in Baldingen ein und viele Menschen und auch Kinder folgten dieser Einladung. Ein Dank gehört der Pfarrei St. Salvator und dem Team für die Organisation (Bänke, Altar, Kerzen)
Der Gottesdienst hatte Hiob (38,18) zum Thema: „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Pfarrer Nüchtern begann seine Predigt mit der Frage, ob sich jemand noch an Don Camillo erinnert? Wäre doch toll, wenn Gott uns auf jede unserer Fragen persönlich eine Antwort geben würde – oder? Wäre das für Gott und Jesus nicht sehr schwierig, selbst wenn nur die Christen weltweit Antwort bekämen? 2,3 bis 2,6 Milliarden Christen leben unter den 8,3 Milliarden Menschen.
Wie war das dann bei Hiob? Er stellte die „Hiob-Frage“: Herr, warum ich? Wurde ihm, als er seine Fragen direkt an Gott stellte, geantwortet? Und tatsächlich bekam er zwar Antworten, aber andere, als er erwartet hatte. Gott fragt z.B. „Wer hat das Meer mit Toren verschlossen?“ Er spricht von den Kräften der Schöpfung, von Grenzen und von Ordnungen, die kein Mensch geschaffen hat.
Hast du erkannt, wie weit die Erde ist? – Bemerkenswert, unser Blick soll unsere Sichtweise erweitern, weg von unseren engen Grenzen hin auf die Größe seiner Schöpfung. Heute haben wir durch unsere Technik einen erweiterten und weiteren Blick, die Erde und auch die Planeten unseres Sonnensystems sind genau vermessen, wie hoch die Berge, wie tief die Meere sind, alles das kennen wir.
Hast du erkannt, wie weit die Erde ist? Wunderbar, komplex und zerbrechlich ist die Schöpfung. Die Erde ist uns anvertraut, sie ist nicht unser Besitz.
Vielen Dank an Tine Heider und vor allem Pfarrer Nüchtern, der mir seine Predigt überlassen hat, um daraus zu zitieren.
Ihre Renate Andermann